Wie lagere ich den E-Bike-Akku fachgerecht?

Ein E-Bike-Akku enthält eine große Menge an Energie. Reichweitenstarke Modelle haben Akkus mit einer Kapazität von bis zu 1000 Wh verbaut. Der Wert bedeutet, dass der Akku eine Leistung von 1000 W über einen Zeitraum von einer Stunde abgeben kann. Wird der Akku falsch gelagert oder äußerlich beschädigt, kann diese Energiemenge schlechtesten falls auch schlagartig freiwerden. Das Risiko ist zwar sehr gering, es werden jedoch immer wieder Wohnungs- und Hausbrände durch E-Bikes ausgelöst. Mit den folgenden Tipps kann das Risiko weiter gesenkt werden:

 

  1. Den Akku niemals äußerlich beschädigen oder zu Boden fallen lasse: Passiert dies dennoch einmal, sollte der Akku umgehend vom Händler überprüft werden lassen. Stark beschädigte Akkus sollten nicht mehr in Haus und Wohnung aufbewahrt werden.
  2. Den Akku keinen extremen Temperaturen aussetzen. Sowohl zu niedrige, als auch zu hohe Temperaturen können modernen Lithium-Ionen-Akkus schaden. Besonders schadhaft wirken sich extrem hohe Temperaturen aus. Ist man also bei sommerlich unterwegs, sollte das E-Bike nicht in der direkten Sonne abgestellt werden. Kann dies nicht vermieden werden, ist es ratsam, den Akku zu entfernen und im Schatten abzulegen.
  3. Absicherung des Raums, in dem das E-Bike abgestellt ist: Ein kühler Kellerraum wirkt sich optimal auf die Lebensdauer aus. Optimalerweise ist der Raum mit einem Rauchmelder ausgestattet, der im gesamten Haus zu hören oder aber mit weiteren Rauchmeldern über Funk verbunden ist.
  4. Lagerung bei korrektem Ladezustand: Soll der Akku z.B. im Winter für einen längeren Zeitraum gelagert werden, sollte er weder ganz voll, noch ganz leer sein. Beides wirkt sich nachteilig auf die Sicherheit und die Lebensdauer aus. Optimal ist ein Ladezustand von ca. 60 %. Dieser wird jeden Monat kontrolliert und bei Bedarf nachgeregelt.

 

Die aufgelisteten Tipps bewirken nicht nur ein verringertes Risiko, sondern wirken sich auch positiv auf die Akkulebensdauer aus. Doch was mache ich, wenn der Akku trotz aller Vorsicht beschädigt wird oder eine gesunkene Kapazität keine weitere Verwendung mehr möglich macht? Entweder kann der Akku runderneuert oder aber gegen einen neuen Akku ausgetauscht werden. Der defekte Akku kann beim Händler zurückgegeben oder beim örtlichen Wertstoffhof entsorgt werden.

 

Achtung: Dieser Artikel wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Für die Inhalte kann jedoch keine Haftung übernommen werden. Im Zweifelsfall sollte ein spezialisierter Fachhändler konsultiert werden.

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„Zeigen Sie mir ein Problem dieser Welt und ich gebe Ihnen das Fahrrad als Teil der Lösung.“
Mike Sinyard

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